Herzlich willkommen

Neuwahlen Vorstand

In der Mitgliederversammlung vom 16.06.2010 wurde der Vorstand der KKG von den anwesenden Mitgliedern neu gewählt. Für die nächsten drei Jahre setzt sich der Vorstand folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender / Sitzungspräsident:
Frank Schmitt

2. Vorsitzender / Vize-Präsident:
Klaus Burger

Schatzmeister:
Christian Schmidt

Geschäftsführerin:
Sabrina Gaffron

Beisitzer:
Jürgen Mathey
Eva Schwickerath
Monika Metzen
Otmar Schiffmann
Bernd Mathey
Alexander Bujara
Helen Fiek


Mitgliederversammlung 2010

Einladung zur Mitgliederversammlung

Alle Mitglieder der Kyllburger Karnevalsgesellschaft sind herzlich eingeladen zur Sitzung am
Mittwoch, 16.06.2010 um 19.30 Uhr im Haus des Gastes, Internetcafe.

Tagesordnung:

Top 1 - Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden
Top 2 - Totengedenken
Top 3 - Vorstellung der neuen Vereins-Satzung und Abstimmung
Top 4 - Wahl des Versammlungsleiters
Top 5 - Bericht des Kassenprüfers
Top 6 - Entlastung des Vorstandes
Top 7 - Neuwahlen des Vorstandes
Top 8 - Wahl des Präsidenten und Vize-Präsidenten
Top 9 - Wahl der Kassenprüfer

Mit freundlichen Grüßen i. A. Frank Schmitt


Fastnachtszug am Karnevalssonntag

Umzug auf der HochstraßeAm Sonntag, dem 14. Februar 2010 fand in Kyllburg traditionell der große Fastnachtsumzug statt. Es war wieder eine große Zahl an Wagen und Fußgruppen mit dabei. Für die Kyllburger Narren hatte sich Petrus in diesem Jahr etwas besonderes einfallen lassen. Ausnahmsweise schneite es in Mengen vom Himmel. Doch Kyllburgs Karnevalisten sind wetterfest. Deshalb verwundert es auch nicht, dass wieder hunderte Besucher dem Wetter trotzten und den Wegrand säumten.

Nach dem gelungenen Umzug feierte die bunte Narrenschar bis tief in die Nacht im Festzelt auf dem Marktplatz.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - darum gibt's wie immer ein paar Fotos vom Umzug im Fotoarchiv.

Dem Autor dieser Worte fällt es von Jahr zu Jahr schwerer passende Worte zu finden, die den bunten Karnevalsumzug in Kyllburg passend beschreiben, darum nimmt er sich in diesem Jahr die Freiheit heraus und dichtet ein kleines Gedicht passend zum Karnevalssonntag.

Karnevalssonntag

Wenn früh am Sonntag, kurz nach acht,
der Freiherr auf den Weg sich macht,
und im Gefolge hat dabei
den Mohr und Hanswurst mit Geschrei,
dazu ein paar adrette Funken,
die zu der Musik tüchtig schunkeln,
dann ist es jedem Bürger klar,
die Proklamation ist da.

Der Hanswurst setzt in rechte Licht,
was nun des Narrenbürgers Pflicht.
Erklärt, vom Freiherrn sei's nun Wille,
- erklären tut er's nicht in Stille -
dass nun bis Aschermittwoch an
der Frohsinn soll regieren. Dann
gilt auch für die grauste Maus,
man tritt nur kostümiert vor's Haus.

Die Proklamierungsprozession,
mach überall im Ort Station.
Der Bürger reicht sogleich zum Dank,
den Proklamierern manchen Trank,
was diese gerne und auch rege
- davon gibt's reichlich Bildbelege -
und um nicht undankbar zu sein,
in Massen kippen oben rein.

Nur unser Freiherr, der von Schawen,
gehört zu den beständig braven.
Er lässt den einen oder andern
Kurzen mal vorüber wandern,
Denn pünktlich nachmittags um zwei,
ist's Proklamieren dann vorbei.
Der Schawen kann nicht mehr verweilen.
Er muss zum großen Umzug eilen.

Um elf nach zwei ist es dann Zeit,
die Gruppen stehen all' bereit.
Schön aufgereiht geht nun die Masse
mit Schunkeln durch die Hinnichtgasse.
Auf der Brück nach links geschwenkt
im Bogen bis zu Post dann lenkt,
dann, schweren Schrittes, geht's hinauf,
bis hoch zum Hiewel stets bergauf.

Und jubelnd steht am Weg die Menge,
es klingt als ob die Welt nun sänge:
„Helau, dich, unsern lieben Freiherrn,
dich wollen wir nun tüchtig feiern.“
Das tut die närrisch Foasgeckschar
im Anschluss auch ganz wunderbar.
Den Freiherrn freut's, die Menge auch,
so ist in Kyllburg nun mal Brauch.


2. Kappensitzung

Zur Zeit versinkt die Region im Schnee und die Witterung hielt viele von ihrem Besuch der Kappensitzung am vergangenen Samstag (20.01.2010) ab. Jedoch das Publikum ließ durch seinen Applaus die Akteure zu keinem Zeitpunkt merken, dass einige Plätze frei geblieben waren.

Herbie und DussyMan spürt förmlich die Spannung von Sitzungspräsident Frank Schmitt abfallen, als alle Akteure nach dem abschließenden Kyllburger Lied ihren letzten Ausmarsch hatten. Nun beginnt der gesellige Teil einer rundum gelungenen Kappensitzung. Während in der rot-weiß geschmückten Narrhalla eine bunte Mischung Musik auflegt wird und die ersten Gäste munter das Tanzbein schwingen, zieht Frank Schmitt, der auch 1. Vorsitzender der KKG ist, ein erstes Resümee. „Ich bekomme jedes mal Muffensausen, wenn wir das Programm für die Sitzung zusammenstellen. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger Leute zu finden, die bereit sind einen Beitrag zu machen. Zum Glück gibt es ein paar Bütten-Urgesteine auf die ich mich immer verlassen kann, auch wenn ich erst ein paar Tage vor der Sitzung eine Zusage bekomme.“

Gemeint sind unter anderem die Kirchturmsdohlen, Andrea Marxen, Stefan Krämer und Christian Poß, die seit nunmehr 20 Jahren die Sitzung musikalisch bereichern. Passend zum karnevalistischen Alter traten sie ergraut und mit langen Bärten auf, im Gepäck drei Stücke, in denen sie unterhaltsam das örtliche Geschehen im vergangenen Jahr aufgegriffen.

Als Bauchredner traten die Cousins Herbie und Dussy auf. Sie spannten einen bunten Themenbogen von der Bürgermeisterwahl über die Finanzkrise bis hin zur Schweinegrippe.

Zum ersten Mal auf der großen Bühne begeisterte die 10-jährige Nina Krämer als vorlautes Schulmädchen das Publikum.

In diesem Jahr wieder dabei waren die Sänger des Männerquartetts. Sie brachten den Saal mit einem außergewöhnlichen Potpourri zum Mitsingen und Schunkel.

Fester Bestandteil einer jeden Kappensitzung sind die Tänze der Kyllburger Gardegruppen. Den Auftakt machte die große Garde zuerst mit einem schmissigen Gardemarsch und im späteren Verlauf der Sitzung, mit einem Showtanz. Den „großen“ Mädels in nichts nach standen die Nachwuchsfunken der Jugendgarde, die mit einem Marsch ihr Können präsentierten.

Gast auf der ersten Kyllburger Kappensitzung war nun schon zum dritten Mal in Folge das Männerballett „Lieschberja Luder“ und auf der zweiten Sitzung freute sich der Freiherr von Schawen über die gekonnte Darbietung der Blauen Funken aus Salm.

Den Abschluss im bunten Narrenreigen machte eine illustre Gruppe Stewardessen, die zuerst das Publikum mit Tomatensaft und Knabberzeug versorgten um dann, zusammen mit einem halben Dutzend Flugkapitänen, die Bühne zu erobern. Zu den Klängen des „Fliegerliedes“ präsentierten diese nun einen spaßigen Tanz, der das Publikum zum Mitmachen animierte.


Ankunft der Foasicht

Fotos der Veranstaltung finden Sie im Fotoarchiv.


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